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Heizölpreise-Trend: Einbruch bei den Ölpreisen lässt Heizölpreise fallen (05.12.2017)

Brentölpreis weiter unter Preisdruck - Euro relativ stabil - Heizölpreise heute fallend erwartet.

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) haben sich zum Wochenstart gegenüber dem Schlussstand vom Freitag um 1,2 % erhöht - konkret lag der Heizölpreis bei 62,56 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis die Heizöl-Preismarke von 62,00 Euro/100 L erneut locker überspringen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Montag und dem aktuellen Stand der Börsen am Dienstagmorgen gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: fallend!

Bereich Schlusskurs
01.12.2017
Schlusskurs
04.12.2017
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
05.12.2017
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
61,84 62,56 + 1,2 %  
Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
63,73 62,45 - 2,0 %  
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1897 1,1868 - 0,2 %  

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Februar 2018 ist zum Handelsschluss (20.00 Uhr) am Montag mit einem starken Minus von 2,0 % aus dem Handel gegangen und schloss bei 62,45 USD/Barrel. Der Beschluss der Opec vom Donnerstag, die Kürzung der Ölförderung bis zum 31.12.2018 zu verlängern, könnte die US-Frackingunternehmen stimulieren, ihre Ölmengen weiter zu erhöhen - dieses Szenario setzte gestern Nachmittag die Ölpreise stark unter Druck.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Dienstag fällt Ölpreis für die Sorte Brent um 0,4 % - aktuell steht der Ölpreis bei 62,22 USD/Barrel. Die mögliche Ausdehnung der US-Ölfrackingförderung hält die Ölpreise weiter unter Druck.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsschluss am Montag mit einem leichten Minus von 0,2 % bei 1,1868 - damit entfernt sich der Euro wieder mehr von der Marke von 1,19. Die von der Trump-Regierung geplante Steuerreform mit dem Schwerpunkt von niedrigeren Steuersätze für Unternehmen könnte neue Impulse in der US-Volkswirtschaft auslösen und somit eine raschere Zinsanhebung durch die amerikanische Notenbank zur Folge haben. Dieses Szenario könnte einen stärkeren Dollarkurs bedeuten, was gleichzeitig den Euro im Gegenzug schwächen würde.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Dienstagmorgen steht der Euro bei 1,1863, dies entspricht einem leichten Minus von 0,1 % gegenüber dem Schlussstand vom Vortag. Neue anstehende Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA könnten heute den Währungsmarkt neue Impulse verleihen.

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