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Heizölpreise-Trend: Handelskonflikt USA-China steht im Mittelpunkt der Märkte (20.06.2018)

Brentölpreis stabil über der Marke von 75 USD/Barrel - Eurokurs weiter unter Druck und bleibt unter der Marke von 1,16 - Heizölpreise seitwärts zur Wochenmitte

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) haben sich am Dienstag gegenüber dem Schlussstand vom Montag um 0,9 % erhöht - konkret schloss der Heizölpreis bei 70,10 Euro/100 L. Damit konnte der Heizölpreis wieder die Heizölpreismarke von 70 Euro/100 L überwinden.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 8,5 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Dienstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Mittwochvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!

Bereich Schlusskurs
18.06.2018
Schlusskurs
19.06.2018
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
20.06.2018
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
69,45 70,10 + 0,9 %
Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
75,34 75,08 - 0,3 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1623 1,1588 - 0,3 %


Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat August 2018 schloss am Dienstag mit einem leichten Minus von 0,3 % bei 75,08 USD/Barrel. Bedingt durch die Zuspitzung des Handelskonfliktes zwischen den USA und China könnte die weltweite Nachfrage darunter leiden und somit eine geringere Ölnachfrage die Konsequenz sein - dieses Szenario belastete die Ölpreise.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 12,3 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch steigt der Brentölpreis um 0,7 % - aktuell steht er bei 75,64 USD/Barrel. Die Marktteilnehmer schauen in dieser Woche mit Spannung auf das Opec-Treffen, dass am 22.Juni 2018 in Wien stattfindet und wo das Thema - Ölfördergrößen im 2.Halbjahr 2018 - eine wichtige Rolle spielen soll. Gemäß Informationen aus Fachkreisen gibt es bisher keine Einigung unter den Opec-Förderländern und Russland, über die künftige Entwicklung der Fördergrößen.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsschluss am Dienstagmit einem Minus von 0,3 % bei 1,1588. Auslöser für den schwachen Euro ist der sich zuspitzende Handelskonflikt zwischen den USA und China. Sollte sich der Handelskrieg weiter ausdehnen ist die Entwicklung der Weltkonjunktur stark gefährdet - dieses mögliche Szenario belastet aktuell den Euro.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,6 % reduziert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch setzt der Euro seine Schwäche fort - aktuell steht er bei 1,1560.

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